Kurzbeschreibung

Betriebsarten

Dieses Handbuch beschreibt den Betrieb der Software als Datenbankserver in der Betriebsart des 'Composer' und das darin integrierte Content Management Modul.

Die Präsentation, die Sie derzeit sehen, wird von dem LIVESITE 'Player' ausgeliefert. Auf die Software des Player wird lediglich hier in dieser Einleitung eingegangen.

Betrieb rein als Composer

Die LIVESITE 'Composer' Software kann heimisch und öffentlich als Datenbankserver installiert werden.

In dieser Betriebsart erstellt die Software die Dokumente aus den Daten der lokalen Datenbank des öffentlichen oder heimischen Servers und liefert diese Dokumente an den Klienten aus.

Als Datenbankserver liefert die Software HTML Dokumente, HTML Daten oder speziell formatierten Text aus.

Der Vorteil dieser Installation ist, dass die Daten von verschiedenen Klienten aus gewartet werden können. Der Nachteil ist die geringere Performance des Site. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Wartung der Inhalte ebenfalls entfernt auf dem öffentlichen Server erfolgen muss.

Betrieb als heimischer Composer und mit öffentlichem Player

In dieser Betriebsart wird die Software mit zwei Installationen betrieben.

Die Installation der Software besteht auf dem heimischen Rechner aus der regulären LIVESITE 'Composer' Software, mit der HTML Dokumente definiert und als HTML Dateien exportiert werden.

Die ausgelagerten HTML Export Dateien werden mit einem FTP Klienten auf einen öffentlichen Datenserver übertragen auf dem die LIVESITE 'Player' Software installiert ist.

Der Player ist ein reiner Fileserver und Vollautomat, der eine deutlich höhere Performance als der 'Composer' zeigt und die Wartung des Site stark vereinfacht.

Ein weiterer Vorteil des Players besteht in dem Schutz der Software und der kreativen Arbeit, die von den Webdesignern geleistet wurde. Da die LIVESITE Dokumente stark dynamisch und komplex konstruiert sind, können sie manuell nicht mehr gewartet oder nachgebildet werden.

Der Nachteil des Players besteht in einem geringeren Funktionsumfang. Als Fileserver kann der Player die Dateien lediglich so ausliefern, wie sie ihm zugestellt wurden.

Über Web-2.0 Technologien und mittels Javaskript kann der Player zwar Daten von entfernten Servern nachladen und implementieren, aber das ist so flexibel als wenn er Daten eines lokalen Datenbankprogramms ausliefern würde, wie es der 'Composer' tut.

Die Software

Am Ausgangspunkt der Entwicklung dieser Software standen bereits bestehende Softwareanwendungen, die mit verschiedenen Rahmenwerken für unterschiedliche Betriebssysteme und teilweise auch nicht für Client Server Systeme entwickelt worden.

Gewünscht war die Zusammenfassung der Software in eine gemeinsame Laufzeitumgebung, eine Vereinheitlichung der damit verbundenen Lizenzen und eine Vereinfachung der Wartung der Software.
Zudem sollte die bereits vorhandene Software für die Benutzung in einem regional verteilten Client Server System erschlossen werden.

Gefordert war eine Lösung, die in ihrem Kern eine grafische Benutzeroberfläche für die Bedienung von Datenbankprogrammen und die Präsentation universeller Daten enthält.
Zusätzlich war die Produktion und Verwaltung von Internetseiten erwünscht, die den Import, Export und die Wartung Daten einschloss. Die Präsentation und Verwaltung der Daten sollte vorwiegend im privaten Intranet stattfinden, aber auch im öffentlichen Internet möglich sein.

Die möglicherweise zukünftige Produktion von Internetseiten für mobile Empfangsgeräte sollte nicht grundsätzlich ausgeschlossen sein.

Erwünscht war folglich eine Internetsoftware, die mit einem Content Management System ausgestattet ist abder auch weitere Anwendungen unterstützt.

Der Wunsch nach einer vereinfachten Wartung der Software, führte dazu, dass die Software in einen Sockel, bestehend aus Systemsoftware und, fest implementierten Module besteht. Zusätzlich lassen sich weitere Module hinzuladen.

Die Präsentation der Daten und der Benutzerschnittstelle erfolgt mit allgemein verwendeten Standard kompatiblen Internet Browsern.

Für die Datenpräsentation verzichtet die Software generell auf fremde Softwarebibliotheken und setzt ausschließlich auf fundamentalen Funktionen der Internet Browser auf.

Als Produktionsumgebung für die Umsetzung der Geschäftslogik stützt sich die Software ausschließlich auf, von Providern allgemein im Internet angebotene, OpenSource Werkzeuge, die für private Anwendungen kostenfrei nutzbar sind.

Die Software wurde unter dem Gesichtspunkt einer langen Lebensdauer entwickelt.

Kapazität

Die Software ist dazu ausgelegt umfangreiche Manuskripte und Kataloge aus textverarbeitenden Programmen heraus effizient in HTML Inhalte umzuwandeln.

Durch umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten ermöglicht die Software hohe Verarbeitungskapazitäten.

Ein einzelner geübter Administrator erreicht, mit der vorab eingestellten Software, eine Produktionskapazität von 40 bis 70 HTML Seiten an einem Arbeitstag.

Erforderlich Fachkenntnisse der Anwender

Durch die Gliederung der Inhalte, vorab einstellbare Parameter, Templates und Produzenten von Inhalten, lassen sich die Arbeiten an einer Internetseite in drei oder vier Ebenen auf Personen unterschiedlicher fachlicher Qualifikation verteilen.

Contentmanager

Der Contentmanager der LIVESITE Software ist als redaktionelles System ausgestattet, das bis zu tausend Dokumente mit entsprechend vielen Bildern definieren und verwalten kann.

Für diese Größen sind keine systemischen Begrenzungen programmiert, aber bis dahin erlauben die Werkzeuge der Software eine übersichtliche Verwaltung der Datenobjekte.

Der Contentmanager eignet sich für die Produktion von kleinen bis mittelgroßen Internetseiten mit fest definierten Inhalten, die als Kapitel, Themen und Inhalte in Beziehung stehen. Jeder Inhalt ist fest einem einmaligen Thema zugeordnet.

Die automatisierte Produktion von dynamisch zusammengestelltem Content wird eingeschränkt unterstützt und stützt sich auf Abfrageergebnisse der Content Datenbank.

Das wesentliche Leistungsmerkmal des Contentmanagers stellt die Organisation von Internetdokumenten und deren Gestaltung dar, die überwiegend vom Benutzer aus programmiert werden kann.

Große Datenmengen

Die Software ist nicht dazu ausgelegt große Mengen im Internet gespeicherter Datensätzen, speziell personenbezogener Datensätze, zu verwalten und zu sichern.
In sicheren lokalen Netzwerken, und abhängig von dem eingesetzten Softwaremodul, kann die Software auch große Datenbestände verwalten und nutzen.
Das in diesem Text beschriebene Anwendungsbeispiel zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Software auf.
Die Software setzt grundsätzlich voraus, dass der Klienten Browser Javaskript unterstützt und dass das Javaskript dort eingeschaltet ist.

Sicherheit

Öffentliche Daten

Alle Daten, die auf einem öffentlichen Server gespeichert sind, sind unter Aspekten der Datensicherheit als veröffentlicht zu betrachten und können von unbestimmten Personen gelesen werden.

Ausschließlich Daten, die sich in abgeschlossenen heimischen Speichereinheiten befinden, und nicht elektrisch an das Internet angeschlossen sind, sind weitestgehend vor Zugriffen durch unbestimmbare Personen sicher.

Sicherheit allgemein

Wird Sicherheit im Internet unter dem Gesichtspunkt der Datensicherheit verstanden, dann ist das Internet grundsätzlich als unsicher zu betrachten.

Unter dem Aspekt der Verbindungs- und Betriebssicherheit ist das Internet relativ sicher und effizient.

Es ist eine Frage der Nutzung und der Qualität der Daten, die über das Internet transportiert werden, ob eine Versendung von Daten über das Internet die persönliche Sicherheit seiner Nutzer gefährdet oder nicht.

Eine absolute Unlesbarkeit der dort transportierten, oder dort gespeicherten, Daten ist sinnlos. Selbst verschlüsselte Daten müssen letztlich wieder lesbar gemacht werden können.

Die Sicherheit der Software

Die von mir entworfene Software, und das darin implementierte Content-Management-Programm, beschränkt sich auf die Bereitstellung einer gewissen Betriebssicherheit der Software.

Unter Betriebssicherheit versteht die Software auch die Erkennung, Berechtigung und Diskretion mehrerer Benutzer, die gleichzeitig auf den Datenbestand der Software zugreifen.

Als Leseschutz der übertragenen Daten unterstützt die Software die von Hostern allgemein angebotene SSL Verschlüsselung der transportierten Daten.

Eine weitergehende Sicherung der davon übertragenen Daten würde die allgemeine Nutzbarkeit der Software stark einschränken.

Kontrollwerkzeuge


Die Zugriffe von Anwendern und Benutzern der Software auf den Datenbestand werden durch ein Berechtigungssystem kontrolliert und gesteuert.

Statistiken unterstützen die Prüfung auf unzulässige Zugriffe aus dem Internet.